PEFC-CoC

Neues bei der PEFC CoC Gruppenzertifizierung der Gütegemeinschaft.

Mit der PEFC™-Zertifizierung wird die nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung der Wälder dokumentiert. Die Zertifizierung will die nachhaltige Forstwirtschaft und Holzproduktion fördern und einen Qualitätsnachweis für Holzprodukte aus nachhaltiger Holzwirtschaft bieten.

Die Zertifizierung der Produktkette (Chain of Custody) stellt sicher, dass die Quellen der Rohstoffe und der Materialfluss vom Einkauf der Rohprodukte bis zum Verkauf der Endprodukte lückenlos dokumentiert und überwacht werden. Von der PEFC-Zertifizierung profitieren nicht nur die Hersteller der zertifizierten Produkte, sondern auch Handel und Anwender. 

Mitglieder der RAL Gütegemeinschaft haben die Möglichkeit die forstliche Dienstleistung und den Holzhandel aus einer Hand zertifizieren zu lassen.

Die Kosten für eine PEFC CoC Zertifizierung sind damit günstiger als bei einer Einzelzertifizierung.

Durch die stetige Erweiterung der Gruppe auf jetzt 40 Mitglieder, ist die Gütegemeinschaft ab Anfang 2017 zudem in der Lage, die Prüfgebühren für die PEFC CoC Zertifizierung weiter zu senken.

Weitere Informationen zu den Anforderungen und Preisen erhalten Sie in der Geschäftsstelle der Gütegemeinschaft.

 


 

In Zusammenarbeit mit der LGA InterCert GmbH bietet die RAL Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege e.V. eine Gruppenzertifizierung für das PEFC Chain of Custody Holzhandelszertifikat an.

Mitgliedsbetriebe der RAL Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege, die Aussagen zur Herkunft ihrer Produkte aus nachhaltiger, PEFC-zertifizierter Waldbewirtschaftung treffen möchten, haben die Möglichkeit kostengünstig an dieser Gruppenzertifizierung teilzunehmen.

Dabei müssen sowohl Lieferanten von zertifiziertem Material als auch ein Abnehmer zertifizierter Produkte, gegenüber dem die Aussagen getroffen werden, identifiziert werden können.

Mit der offiziellen Deklaration „PEFC-zertifiziert“ können von einem Unternehmen mit PEFC-CoC Zertifikat jene Produkte ausgezeichnet werden, die nachweislich (Nachweis durch Wald bzw. Chain-of-Custody-Zertifikat des Lieferanten und entsprechende Information auf einem Lieferdokument) aus einem PEFC-zertifizierten Wald stammen bzw. aus Recyclingmaterial hergestellt wurden und nur aus Rohstoffen bestehen, die aus kontrollierten Quellen stammen.

PEFC unterscheidet grundsätzlich zwei Methoden zur Rückverfolgung der Herkunft des Holzes:

die Methode der Physischen Trennung oder - falls diese nicht möglich ist - Prozentsatzmethode.

Bei der Physischen Trennung muss gewährleistet sein, dass Holz unterschiedlicher Herkunft in allen Phasen des Transports, der Produktion und des Vertriebs physisch voneinander getrennt ist. Die Option der Physischen Trennung ist insbesondere dann zu wählen, wenn der Einkauf zu 100 % PEFC-zertifiziert ist und wenn beim Verkauf das jeweilige Produkt noch eindeutig einem Lieferanten zugeordnet werden kann. Die Trennung kann räumlich (separate Lagerung, getrennte Polter o. ä.), zeitlich (einzeln hintereinander abgewickelte Aufträge) oder durch permanente Kennzeichnung des Produktes (Farbmarkierung, Strichcode o. ä.) erfolgen.

Prozentsatz-Modell

Überall dort, wo die Physische Trennung nicht möglich ist, ist die Prozentsatzmethode anzuwenden, bei der zunächst der Prozentsatz der eingekauften zertifizierten Rohstoffe/Produkte ermittelt wird. Das Unternehmen darf maximal den Anteil seiner Erzeugnisse als zertifiziert deklariert weitergeben, der dem Prozentsatz der eingekauften zertifizierten Ware identisch ist.

 

Weitere Informationen erhalten sie bei der Geschäftsstelle der RAL Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege e.V.